Benjamin Schork gewinnt erneut den Deutschen Trialpokal

DM Lueneburg

Lüneburg – am 12. Juni fand der Wettkampf um die begehrten Titel der Deutschen Meister und des Deutschen Trialpokalsiegers im Mountainbiketrial statt. Für den MSC Ziegelhausen e.V. im ADAC ging Benjamin Schork um den Deutschen Trialpokal in das Rennen.

In vier Stunden Fahrzeit musste der Zweite des Vorjahres drei Runden mit je fünf Sektionen auf seinem Mountainbike bewältigen und das am besten ohne einen Fuß auf den Boden zu setzen. Der OC Lüneburg e.V. im ADAC gestaltete die anspruchsvollen Hindernisse aus Felsbrocken, Baumstämmen, Betonröhren sowie Reifen und baute sogar eine komplette Sektion auf einem Tieflader.

Als ältester Teilnehmer im gesamten Fahrerfeld standen die Chancen auf den ersten Platz für den Ziegelhäuser nicht besonders gut und es war klar, dass neben einer sehr guten Leistung auch ein Quäntchen Glück dabei sein musste.

Trotz des kalten und regnerischen Wetters verlief die erste Runde sehr gut und es wurden ihm nur neun Fehlerpunkte auf der Rundenkarte eingetragen. Allerdings schlief auch die Konkurrenz nicht und so folgten ein weiterer Fahrer mit lediglich zehn Strafpunkten und drei weitere mit elf Strafpunkten.

Spätestens jetzt war klar: Das gibt ein sehr knappes Endergebnis.

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Die schwierigste Sektion in der Klasse Master war aus Bahnschwellen und Balken gebaut und gleich das erste Hindernis bereitete allen Klassen Schwierigkeiten. Die Fahrer mussten über eine sandige Anfahrt auf einen hochkant stehenden Balken springen. War hier in der ersten Runde auch für den MSCler die Sektion schon vorzeitig beendet, so konnte er in der zweiten Runde diese als bester Masterfahrer des Tages mit nur drei Strafpunkten absolvieren. Mit insgesamt sieben Strafpunkten in der zweiten Runde baute er den knappen Vorsprung auf den Zweitplatzierten weiter aus.

In der dritten Runde wurden die Regenfälle stärker und machten die Sektionen zunehmend rutschiger. Gerade nasse Autoreifen erforderten erhöhte Konzentration, um nicht abzurutschen und unnötige Strafpunkte einzukassieren.

Doch auch dieses Kunststück gelang. Mit nur neun Strafpunkten stand er so bei der Siegerehrung ganz oben und konnte den Deutschen Trialpokal mit nach Hause nehmen.

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